balance and life – einfach. leben. ;-).

Nach langer Zeit Abstinenz auf dem Blog melde ich mich heute am „längsten Tag“ des Jahres mit einem aktuellen Thema zurück: Der Sonne;)

Haut – unser größtes Organ

 

Immer wieder werde ich schräg von Menschen angesehen, wenn ich erkläre, dass ich regelmäßig (2x im Jahr) eine Entgiftungskur für meinen Körper mache. Sie schauen mich dann schräg an und meinen „aha… ok. Aber von was wirst DU denn vergiftet?! Du ernährst dich doch schon so gesund.“

Ja, mag sein. Aber jenseits der Diskussion von der Aufnahme von Giftstoffen über den Mund und die Verdauung und die bereits existierende Schädigung unserer Mutter Natur existiert noch etwas, was viele Menschen leicht übersehen obwohl es ja eigentlich „offensichtlich“ ist: unsere Haut.

Die Natur hat ein wahres Wunderwerk mit unserer Haut vollbracht – und damit, unser „Hüllorgan“ (ja, das heißt wirklich so) möglichst optimal herzustellen.

Viele von uns möchten unsere Haut natürlich „anständig“ schützen – und was benutzen wir dafür?

Natürlich industrialisierte Pflegeprodukte, die oft an der „Haut“ von Tieren getestet wurde – und doch steht das „Wesentliche“ mal wieder nicht auf der Packung: dass alles, was wir uns auf die Haut schmieren eben auch DURCH unser Hüllorgan in unseren Körper gelangen kann.

Abgesehen davon, dass wir beispielsweise nun Sonnencreme kaufen in meist praktikablen Plastikfläschchen, die ihre Stoffe natürlich auch an das Gemenge in der Tube oder dem „Lotion-Behälter“ abgibt – die Industrie scheut natürlich keine Mühen und Kosten, die Creme möglichst lange „haltbar“ zu machen, möglichst „schnell einziehend“ zu gestalten – und möglichst „schützend“ darzustellen.

Frage:

wie konnten wir nur ohne diese Sonnencremes jahrtausendelang überleben? 😉

Belastung für unsere Organe

Tatsache ist: jeder künstlich hergestellte Stoff, der durch unsere Haut in unser Blut gelangt landet automatisch wieder in unseren Zellen – und spätestens dann auch in unseren Organen. Meist sogar in unseren Fettgeweben (die das Gift einlagern können, um uns und unsere Leber zu schonen). Auf unserem „Langzeitkonto“ im Körper (Stellen wie z. B. Unterarmen, Oberschenkeln etc.) werden also gerne auch diese Giftstoffe abgelagert. Sofern sie nicht über unsere Leber, Nieren, unseren Darm wieder „ent-sorgt“ werden. Was natürlich unserer „Darmflora“ nicht gerade zu Gute kommt.

Dann als „Gegenmaßnahme“ – natürlich wieder industriell in Plastikfläschchen verpackte – Joghurtkulturen zu schlürfen, damit es dem „Darm“ wieder gut geht – ist natürlich die Lösung!! 😉 Zumindest um viel Geld zu generieren bzw. einen Mangel herzustellen, wo zuvor keiner war.

Ob das allerdings den bis zu 150 Stoffen, die angeblich auch in Sonnencremes enthalten sein können und die – nebenbei bemerkt –  auch krebsauslösend wirken können dann das Wasser reichen kann…. nun ja.

Dabei benutzen wir ja gerade die Sonnencremes um keinen Hautkrebs zu bekommen *grübel grübel* … oder hab ich da was falsch verstanden?  hmmm…

 

Und apropos Wasser: Zwar lebe ich an keinem See oder Meer – aber: mittlerweile ist für mich auch folgender Gedanke wichtig geworden:

Wie viele Liter Sonnencreme landet in unseren Badeseen oder Gewässern – die dann von der Natur wieder in irgendeiner Form aufgenommen werden – und letztendlich wieder in unserer Nahrungskette enden?

Wäre da ein natürliches Öl nicht sinnvoller? Eines, mit dem die Natur umgehen kann – weil schon bekannt?

So viel zum Thema: Das Wasser reichen (*igitt*) 😉

Doch zurück zum Thema – und meiner gefundenen Alternative:

 

Aus Erfahrung gut: Olivenöl

Vor kurzem auf meinem Balkon habe ich mir einen (voll) tollen Sonnenbrand eingefangen. Zugegeben: ich wollte so lange nicht draußen bleiben – aber ich habe die weiße Wand unterschätzt – die Sonne – und vor allem mein Schlafbedürfnis ;). Und leider war nicht alles mit Stoff bedeckt *unschuldigindieluftguck*.

Arme und Halsbereich waren massiv betroffen- von meinem Gesicht mal nicht zu sprechen.

Es brannte auch im Schatten wie in der Sonne – und natürlich war auch noch Sonn-tag.;)

Da ich jemand bin, der auch gerne dazu neigt, KEINE Farbe zu behalten sah ich also schon die Haut blättern – und schmerzhafte Nächte vor mir… was gar nicht gut war. Ärgerlich sowieso: weil hab ich mal bissl Farbe ist sie gleich wieder weg ;).

Nun – wie gesagt: es war Sonntag. Keine Einkaufsmöglichkeit, keine Creme, nix da.

Doch dann erinnerte ich mich an einen Südtirol-Aufenthalt, wo es mir ähnlich ging und ich mir auch einen Sonnenbrand eingefangen hatte.

Auf einer Hütte weitab (und damals auch nicht mehr mit einer vollen Flasche After-Sun-Lotion oder Sonnencreme gesegnet) blieb mir nur eines: Olivenöl.

Also hab ich es damals einfach draufgeschmiert – und meine Haut „trank“ es förmlich. Innerhalb von Minuten war eine dicke Schicht verschwunden – und der Sonnenbrand fiel danach bei weitem nicht mehr so stark aus.

Leider hatten wir nicht mehr viel auf der sehr abgelegenen Hütte (und essen geht vor Sonnenbrand ;))- weshalb ich nur wenig nutzen konnte.

Aber dieses Mal waren zwei Flaschen voll da ;). Also schmierte ich mir alle 10 – 20 Minuten ein wenig Olivenöl auf testweise meine Haut im Bereich der Arme und dem Gesicht. Den anderen Sonnenbrand ließ ich zum Vergleich (da er nicht so tragisch war) einfach mal stehen.

Als meine Haut nicht mehr viel aufnehmen konnte schmierte ich einfach abends und morgens noch ein paar Mal was drauf. Und am nächsten Tag lag ich wieder in der Sonne (mit vorher gut eingeschmiert).

Und es funktionierte: die Haut schälte sich nicht – und oh Wunder: nach einem Tag war die Haut weder rot noch gereizt, auch nicht gealtert – und auch die Bräune der Haut blieb mir (zum ersten Mal seit ich weiß nicht wann). Auch an den Stellen, wo kein Sonnenbrand war hatte ich das Gefühl, es tut richtig gut. Und das Olivenöl war besser als jede „After-Sun-Lotion“, die ich jemals getestet hatte… inkl. Aloe-Gel (damit schälte sich meine Haut nämlich trotzdem – auch wenn es schön kühlte ;))

Natürlich nur an den Stellen, die ich mit Olivenöl behandelt hatte. Dazu zählten übrigens auch die Lippen, die dadurch auch sehr geschmeidig wurden.

Die anderen Stellen blieben leider so rot wie mein Kussmund und beschäftigten mich noch einige Tage (was leidet man nicht alles für Blogs ;)) – und mittlerweile schälen sie sich ganz gut;)Ich glaube nicht, dass meine Haut an diesen Stellen dankbar war … aber dafür kriegt sie jetzt noch ein wenig Olivenöl 😉

Also: es lag nicht an meiner Haut. Hypothese also validiert ;).

 

Weitere Alternativen „von außen“ von Mutter Natur

 

Natürlich ist Olivenöl nicht jedermanns Sache – und Ölflecken auf der Kleidung sind auch nicht so prickelnd ;).

Gleichzeitig beinhaltet Öl meist auch pflegende Stoffe für die Haut – und ich könnte mir vorstellen, dass es für Allergiker (die ja sowieso wie aus meiner Erfahrung gemacht schon sehr unter „Ver-„Giftung leiden), auch sinnvoller wäre, diese „Kosmetika“ zu benutzen. Denn: Meist werden sie auch aus „Schalen“ gepresst – sprich: Antioxidantien, die sogenannte freie Radikale neutralisieren können – sind kostenlos inklusive – und zwar in einer ausgewogenen Mischung, die wahrscheinlich noch kein Pharmakonzern so zusetzen konnte. Weiterer Bonus: es sind wirklich „natürliche“ Vitamine – und keine, die aus Sägespänen produziert wurden… *michkurzschüttel*.

Und bevor die Frage nach UV-Filtern aufkommt:

Natürliche Öle besitzen übrigens auch einen UV-Filter – ganz ohne Chemie und „Tests“ an möglicherweise Tieren im Übrigen (die Natur hat ja schon jahrtausendelang getestet ;))

Im Internet habe ich nun weitere Alternativen entdeckt, die ich einfach hier auch weitergeben möchte (aber allerdings noch nicht getestet habe). Wenn jemand noch mehr gute Tipps hat: bitte einfach kommentieren, ja? 😉

  1. Sesamöl (hält bis zu 30% der UV-Strahlen ab)
  2. Kokosöl (hält bis zu 20% der UV-Strahlen ab) – ähnlich gut: Baumwollsamenöl, Olivenöl, Erdnussöl
  3. Jojoba-Öl bzw. Sheabutter; Hanföl (bis zu 4% – für bereits gut vorgebräunte Haut und für Menschen, die wenig Sonnenschutz möchten)

Sonnenschutz von innen

Neben den in den Ölen enthaltenen Stoffen wie Vitaminen, Antioxidantien und MIkronährstoffen kann man auch der Haut von „innen“ Gutes tun – und zwar durch folgenden und einfachen Trick:

Tomatenmark bzw. Lycopin:

Wissenschaftliche Studien zeigten, dass der Verzehr von ca. 55 Gramm Tomatenmark bzw. Lycopin (z. B. auch aus Tomaten – vorzüglich gekochten Tomaten) verbessern kann. Und zwar um bis zu 33%.

Gesunde Ernährung:

Natürlich hilft es auch, viele frische Gemüse, Obste und Salate zu essen – denn Vitamine und Antioxidantien helfen dem Körper, verletzte Zellen zu reparieren und die Haut von innen zu regenerieren.

Natürliche Erfrischungsgetränke:

Außerdem habe ich an diesem bewussten Tag auch gerne Zitronenwasser getrunken – was ja wiederum viel Vitamin C enthalten hat – und darum auch wiederum gut für die Haut war (da auch ein sehr wirksames Antioxidans!!).

Andere „natürliche“ Getränke könnten z. B. selbstgemachter Komboucha in Verdünnung, Apfelessig (in verdünnter Form) oder einfach Frucht/Obstsäfte (frisch gepresst) sein. Grapefruits oder andere vitaminhaltige Getränke in gewisser Verdünnung machen da nach einem „heißen“ Flirt mit der Sonne richtig Spaß 😉

Last but not least

Sonnencreme adé – welcome Olivenöl …

bei dem ich wahrscheinlich bleiben werde – da es einfach kostengünstiger ist als das gute alte Sesamöl…

Apro-PO: 😉

Ich werd mir gleich nach einem Sonnenbad nun auch noch einen schönen Tomatensalat gönnen – was will man mehr 😉

Naturally mit kalt gepresstem Olivenöl *lach*

 

Sonnige Grüße

 

laura m;)

 

PS: Hast du noch einen guten Tipp auf Lager? Dann her damit!;) Freue mich über Kommentare

 

********************************

Quellen und weiterführende Links:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnenschutz-natuerlich-ia.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnencreme-ia.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Haut

http://www.speiseoele.net/oel-als-natuerlicher-sonnenschutz

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